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ECDAF-Elektrokoagulations-Flotationsmaschine|Funktionsprinzip

Jun 08, 2026

Die ECDAF Die Elektrokoagulations-Flotationsmaschine integriert Elektrochemie und Druckluftflotation in eine hochwirksame Fest-Flüssig-Trennanlage. Ihr Funktionsprinzip umfasst drei Kernprozesse, die im Folgenden detailliert beschrieben werden:
ECDAF Electrocoagulation Flotation Machine|Working Principle.png

1. Elektrokoagulationsreaktion

Über eine externe Stromversorgung wird Gleichstrom in das Abwasser eingebracht, wodurch lösliche Anoden (üblicherweise aus Eisen oder Aluminium) aufgelöst werden und hochreaktive Metallionen freisetzen. Diese Ionen unterliegen einer in-situ-Hydrolyse und bilden dabei vielfältige polynukleare Hydroxylkomplexe sowie Metallhydroxide. Die entstehenden Flockungsmittel neutralisieren die negativen Ladungen, die von suspendierten Feststoffen, kolloidalen Partikeln und emulgierten Öltröpfchen im Abwasser getragen werden, und destabilisieren dadurch deren gleichmäßige Verteilung in der wässrigen Phase.

2. Mikroblasenbildung

Im Gegensatz zu herkömmlichen Luftflotationsanlagen mit zusätzlichen luftlösenden Systemen erzeugt diese Anlage durch Wasserelektrolyse am Kathodenpol zahlreiche feine Wasserstoffmikroblasen (Durchmesser 20–60 μm). Aufgrund ihrer extrem feinen Partikelgröße, ihrer großen spezifischen Oberfläche und ihrer geringen Aufstiegsgeschwindigkeit schaffen solche Mikroblasen günstige Voraussetzungen für die anschließende Adhäsion und Trennung.

3. Flotations-Trennung

Feine Mikroblasen kollidieren rasch mit destabilisierten Flocken und haften an diesen, wodurch Blasen-Flocken-Aggregate mit einer Rohdichte geringer als die von Wasser entstehen. Durch den Auftrieb steigen diese Aggregate nach oben zur Wasseroberfläche auf und sammeln sich dort zu stabilen Schaumschichten, die automatisch mittels eines Schaumabstreifers mechanisch abgeschabt werden, um eine effiziente Trennung von sauberem Wasser und Verunreinigungen abzuschließen.

Die Anlage eliminiert die Notwendigkeit einer zusätzlichen Zugabe chemischer Koagulanzien und gewährleistet eine stabile, gleichmäßige Blasenbildung. Sie ist weit verbreitet einsetzbar zur Entfernung emulgierter Öle, feiner suspendierter Feststoffe sowie schwer abbaubarer organischer Schadstoffe.